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6. November 2018 | Baustellenberichte

Trinkwasserleitung für Göteborg permanent geschützt

In Göteborg wurde eine neue Trinkwasserleitung in kontaminiertem Erdreich unter dem Fluss Göta älv im HDD-Verfahren eingezogen. Aus Sicherheitsgründen forderte der Auftraggeber eine Überprüfung der Leitung sowohl vor als auch nach dem Einzug. Diese Aufgabenstellung konnte mit dem SLA® Barrier Pipe System realisiert werden.

Auf der Insel Hisingen, der fünftgrößten Insel Schwedens, liegen der größte Teil des Göteborger Hafens sowie einige Ölraffineriebetriebe. Für den Neubau einer Wasserversorgungsleitung vom Zentrum Göteborgs zur Insel Hisingen musste auf einer Länge von ca. 560 m der Fluss Göta älv unterquert werden. Die HDD-Bohrung führte die Firma BAB Rörtryckning AB durch. Aufgrund der geologischen Bedingungen mit kontaminiertem Erdreich und einer Bohrung in einer Tiefe von mehr als 30 m war die Unterquerung des Flusses Göta älv sehr komplex.

Daher kam das SLA® Barrier Pipe System in der Abmessung 630 x 70,3 mm SDR 9 zum Einsatz. Das SLA® Barrier Pipe System schließt die Permeation von Schadstoffen zuverlässig aus. Die metallische Permeationsbarriere ermöglicht permanenten Schutz sensibler Medien und der Umwelt. Zudem bieten die elektrischen Eigenschaften auch die Möglichkeit der Ortung der Leitung und einer Prüfung auf Unversehrtheit vor und nach der Verlegung. Kernrohr und Barriereschicht werden von einer additiven Schutzschicht zuverlässig geschützt, so dass das System für die grabenlose Verlegung geeignet ist.

Die Rohrverbindung erfolgte im Heizelementstumpfschweißverfahren. Der einzuziehende Rohrstrang wurde mit einer Durchschlagsprüfung mit einem Hochspannungsprüfgerät auf seine Unversehrtheit geprüft. Erst nach positivem Prüfergebnis wurde mit dem Einzug des Rohrstrangs begonnen. Nach reibungslosem Ablauf der Spülbohrung wurde der Rohrstrang erneut getestet: Auch nach Einzug wurde die Integrität der Leitung festgestellt und durch die Bauleitung abgenommen. Druckrohr und Permeationsbarriere sind unversehrt.

Verlegte Trinkwasserleitung in Göteborg

Projektdaten

Projektbeschreibung: Neue Wasserversorgungsleitung vom Zentrum Göteborgs zur Insel Hisingen
Herausforderungen: Verlegung in kontaminiertem Erdreich, Integrationsprüfung vor und nach der Verlegung erforderlich
Lösung: Permeationsdichtes Rohrsystem aus Polyethylen mit Möglichkeit der Prüfung auf Unversehrtheit
Verlegung: HDD-Verfahren
Rohrsystem: SLA® Barrier Pipe System
OD 630 mm SDR 9
560 m
Projektbeteiligte: Verlegung: BAB Rörtryckning AB, Hisings backa, Schweden

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