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egeNews, Referenzberichte, Titelstory – 21. April 2026

Resiliente Netze zum Schutz der kritischen Infrastruktur

Unsere kritische Infrastruktur ist heute unterschiedlichen Gefahren ausgesetzt. Betreiber werden daher zunehmend verpflichtet, Risiken systematisch zu bewerten und Resilienzmaßnahmen umzusetzen. Überwachte Rohrsysteme unterstützen eine maximale Netzsicherheit. Leckagen, Auffälligkeiten oder Fremdeingriffe können frühzeitig erkannt werden, bevor sie die Versorgungssicherheit gefährden – ein präventives Risikomanagement zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Unterirdische Infrastrukturen stehen vor stark wachsenden Herausforderungen. Steigende Umgebungstemperaturen, urbane Verdichtung und wachsende regulatorische Anforderungen aus der Europäischen Trinkwasserrichtlinie verlangen nach neuen Lösungen. Gleichzeitig stehen insbesondere die Kritischen Infrastrukturen wie Energie-, Gas- und Wassernetze zunehmend im Fokus digitaler und physischer Angriffe. Damit zählen Rohrleitungen zu den zentralen Bestandteilen kritischer Infrastrukturen. Störungen oder Ausfälle wirken sich unmittelbar auf die Versorgungssicherheit, den Gesundheitsschutz und die Funktionsfähigkeit von Kommunen und Industrie aus. 

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Ein Anschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin hat Anfang Januar 2026 zu einem massiven Stromausfall geführt. Rund 45.000 Haushalte waren mehrere Tage von Strom und Wärme abgeschnitten.

Drohende Dritteinwirkungen und Manipulationen führen zu erhöhten regulatorischen Anforderungen  

Nicht nur unbeabsichtigte Beschädigungen („Third-Party-Damage“), sondern auch die Sorge vor Cyberattacken, Sabotageakte und hybride Bedrohungsszenarien führten dazu, dass Versorgungssicherheit nicht mehr allein eine technische, sondern eine sicherheitspolitische Herausforderung ist.  

Im Jahr 2024 wurden im Rahmen der EU-NIS-Richtlinie 1.276 meldepflichtige Sicherheitsvorfälle in kritischen Sektoren registriert – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. ¹ 

Nach Angaben des Bundeskriminalamts wurden 2025 insgesamt 321 Verdachtsfälle von Sabotageakten gegen kritische Infrastrukturen erfasst. ² Diese Zahlen verdeutlichen: Die Bedrohung ist real und vielschichtig. Infrastruktur ist heute sowohl physisches Schutzgut als auch digitales System. EU-Richtlinien wie beispielsweise die NIS2 und nationale KRITIS-Gesetze verschärfen daher die Anforderungen an Betreiber, Risiken systematisch zu bewerten und Resilienzmaßnahmen umzusetzen. Im Zusammenspiel mit dem deutschen Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und z.B. der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) treiben die nun umzusetzenden regulatorischen Maßnahmen die Transformation von reiner Qualitätssicherung zu umfassender Versorgungssicherheit und Resilienz.  

Heute verfügbare Monitoringsysteme mit modernster Messtechnik helfen, eine überwachte Infrastruktur zukunftssicher aufzubauen, um Leckagen, thermische Auffälligkeiten, Fremdeingriffe oder Manipulationen frühzeitig zu erkennen – bevor sie die Versorgungssicherheit gefährden. 

Statt reaktiver Schadensbegrenzung ist ein präventives Risikomanagement erforderlich, zum Schutz von Mensch, Umwelt und Ressourcen und damit für mehr Nachhaltigkeit. 

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Folgen für den Netzbetreiber 

Unabhängig vom transportierten Medium rücken kontinuierliche Zustandsinformationen, frühzeitige Schadensdetektion und eine transparente Überwachung von Rohrleitungssystemen in den Mittelpunkt eines modernen Netzbetriebs. Betreiber sind gefordert, Risiken systematisch zu identifizieren, Ereignisse nachweisbar zu bewerten und geeignete Präventionsmaßnahmen umzusetzen. Dies dient gleichermaßen dem Schutz der Ressource wie der langfristigen Werterhaltung der Anlagen. 

Kontinuierliches Monitoring unterstützt dabei sowohl den Schutz der transportierten Ressource als auch die langfristige Werterhaltung der Infrastruktur. Aus reaktiver Schadensbehebung wird ein präventives, datenbasiertes Risikomanagement.

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egeplast egeSmart:Data – Innovatives Rohrsystem für maximale Netzsicherheit 

egeplast entwickelt mit dem Rohrsystem egeSmart:Data eine Lösung für eine neue Generation digitaler Rohrinfrastruktur. Das System verbindet ein leistungsfähiges PE 100-RC Rohr mit integrierter faseroptischer Sensortechnologie – und macht die Leitung selbst zum intelligenten Überwachungssystem. 

Die wichtigsten Vorteile für resiliente und digital überwachte Infrastrukturnetze: 

Netzsicherheit & Schutz kritischer Infrastruktur

  • Früherkennung von Leckagen und Sabotage
  • Lokalisation von Fremdeingriffen entlang der Trasse
  • Echtzeit-Alarmierung bei Abweichungen


Digitalisierung & Transparenz

  • Integrierte faseroptische Sensorik
  • Permanente Zustandsüberwachung
  • SCADA- und Cloud-Anbindung
  • Möglichkeit zur sicheren Daten- und Signalübertragung


Nachhaltigkeit & Risikomanagement

  • Schutzvon Mensch, Umwelt und Ressourcen
  • Vermeidung von Schadensfolgekosten
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Kritische Infrastrukturen wie Energie- und Kommunikationsnetze geraten zunehmend ins Visier von Cyberangreifern.

Erleben Sie egeSmart:Data live auf der IFAT 2026 und entdecken Sie, wie digitale Rohrsysteme Ihre Infrastruktur resilienter, intelligenter und zukunftssicher machen. 

Quellen:
¹ European Commission, Annual Report NIS Directive Security Incidents 2024.
² BKA Lagebericht 2025 (Medienberichte).

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