Für den zügigen Netzausbau sind die Rohrsysteme entscheidend
Durch den Beschluss der Bundesregierung, bis 2038 schrittweise aus der Atom- und Kohleverstromung auszusteigen, ist der schnelle Ausbau des deutschen Übertragungsnetzes unumgänglich. Für einen effizienten Ausbau ist die Wahl der richtigen Rohrsysteme und Verbindungstechniken eine entscheidende Erfolgskomponente.
Aktuell liegt der Anteil an erneuerbaren Energien in Deutschland bei 46 %. Bis 2030 soll er auf 65 % erhöht werden. Neben der Umstellung der Energieerzeugung stellt auch der Transport des Stromes zum Verbraucher eine Herausforderung dar. Nicht immer kann Strom in Zukunft verbrauchsnah erzeugt werden. Ein Großteil der zukünftigen Windenergie wird in der Nord- und Ostsee erzeugt. Um den steigenden Energiebedarf in Einklang mit den Klimazielen zu bringen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, werden starke, auf erneuerbare Energien ausgelegte Stromnetze benötigt. Gemäß Netzentwicklungsplan Strom 2019–2030 will die Bundesnetzagentur 3.600 zusätzliche Trassenkilometer bis 2030 bauen. Ein Teil der Lösung ist der Ausbau mittels Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ). Der Ausbauplan beinhaltet drei Gleichstromtrassen, die den Strom vom Norden in den Süden transportieren sollen: Südlink, Südostlink, A-Nord (Ultranet) und eine geplante vierte Trasse. Der Korridor für die vierte Gleichstromtrasse ist von Heide in Schleswig-Holstein über Wilhelmshaven bis nach Polsum in Nordrhein-Westfalen geplant.
Der Strommix in Deutschland 2019 (netto)
Anteil der Energieträger an der Nettostromerzeugung in Deutschland.

Ausbauplan der HGÜ Verbindungen
A-Nord, Heide-Polsum, Südlink und Südostlink.

Der eng gesteckte Zeitplan für den Ausbau der Gleichstromtrassen stellt die Übertragungsnetzbetreiber und die verantwortlichen Bauunternehmen vor große Herausforderungen. Der Erfolg der Netzausbauprojekte hängt von der schnellen und unkomplizierten Fertigstellung der Erdkabeltrassen ab. Für einen schnellen und sicheren Baufortschritt der einzelnen Trassenabschnitte ist der Einsatz von leistungsfähigen Rohrsystemen erforderlich. So können gezielt Abschnitte verrohrt und unabhängig vom Kabeleinzug geschlossen werden.
Leistungsfähige Rohrsysteme für den Netzausbau
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Der Stromfilm „Power Protect“ zeigt, welche Lösungen egeplast zum Gelingen der Energiewende bietet. Im Experteninterview erläutert Erwin Behrends, Ingenieurdienstleister im Bereich der Energieverteilung und -Erzeugung, wie der Umbau der Energieversorgung erfolgreich gestaltet werden kann.
Dipl.-Ing. Erwin Behrends von B+ Ingenieur Gesellschaft mbH bringt es auf den Punkt: „Der Einsatz von Rohrsystemen ist für den schnellen und nachhaltigen Ausbau der Energiewende mitentscheidend. egeplast hat die Anforderungen des Marktes erkannt und in innovative Systemlösungen für alle Verlegeverfahren umgesetzt.“
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