Bei der Neuverlegung von Versorgungsleitungen für Trinkwasser und Gas in Koblenz entschied sich die Energieversorgung Mittelrhein AG für Dükerleitungen unter dem Rhein. Im Spülbohrverfahren wurde das SLM® 3.0 Schutzmantel-Rohrsystem eingezogen.

Während der Bohrarbeiten wurde der einzuziehende Rohrstrang im Stumpfschweißverfahren vorgeschweißt. Das SLM® 3.0 Schutzmantel-Rohrsystem für einen beschädigungsfreien Einbau lässt sich ohne Mantelrückschnitt gemäß DVS verschweißen. Aus Platzgründen musste ein Rohrstrang in einem Bogen von 270° und einem Radius von ca. 30 m in den Bohrkanal eingeführt werden. Solch enge Biegeradien sind nur durch die hohe Flexibilität des Werkstoffs PE möglich.
Nach Abschluss der Arbeiten wurden alle Druckproben erfolgreich durchgeführt. Aufgrund der hervorragenden Bauplanung sowie der außerordentlich guten Zusammenarbeit aller an dem Projekt beteiligter Firmen konnte der angestrebte Zeit- und Kostenplan eingehalten werden.
Projektdaten
Projektbeschreibung
Drei neue Dükerleitungen unter dem Rhein für die Trinkwasser- und Gasversorgung
Herausforderungen
Unter dem Rhein herrschen schwierige Bodenverhältnisse, kleine Biegeradien waren zu berücksichtigen. Zudem fand ein Einzug in einem Trinkwasserschutzgebiet statt.
Lösung
Grabenloser Rohreinzug im Spülbohrverfahren mit Schutzmantelrohrsystem aus Polyethylen
Verlegung
HDD Spülbohrverfahren
Rohrsystem
egeplast SLM® 3.0
OD 355 mm SDR 11 für Trinkwasser; 420 m
OD 355 mm SDR 11 für Gas; 420 m
OD 225 mm für Gas; 395 m
Projektbeteiligte
Auftraggeber: Energienetze Mittelrhein GmbH & Co.KG
Planung: Moll prd, Schmallenberg
Spülbohrung: LMR Drilling GmbH, Oldenburg
Schweißung: Hubert Niederländer GmbH, St. Ingbert



