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Extremwetterereignisse als neue Herausforderung für unterirdische Infrastrukturen

Dürren, Überschwemmungen und andere Extremwetterereignisse stellen uns zunehmend vor neue Herausforderungen. egeNews berichtete in der Ausgabe 11/2022. Auch der sichere Transport von Trink- und Abwasser wird komplexer und störanfälliger. Mit den intelligenten Rohrsystemen SLA® Barrier Pipe, SLM® DCS und 3L Leak Control bietet egeplast zuverlässige Lösungen.

 

 

Dürreperioden und Hochwasserereignisse fordern sichere Trinkwasser-Rohrsysteme

Längere Trockenperioden verschärfen die ohnehin schon angespannte Lage der Wasserverfügbarkeit. Jeden Tag gehen weltweit nach Schätzungen der International Water Association (IWA) 346 Mio. m³ Trinkwasser verloren. Wasser ist unsere wichtigste Ressource, deren Bedeutung in der Zukunft weiter zunehmen wird. Umso wichtiger ist es, diese Ressource zu schützen – auch mit sicheren Trinkwasserleitungen.

Auch Hochwasserereignisse stellen unterirdische Infrastrukturen vor extreme Herausforderungen. Allein dieses Jahr gab es in Deutschland bereits drei sogenannte „Jahrhunderthochwasser“. Folgeerscheinungen wie Erdrutsche und Bodenkontaminationen belasten die Rohrleitungsnetze erheblich und erhöhen die Gefahr von Leckagen und strukturellen Schäden, die wiederum die Wasserqualität gefährden können. Diese extremen Bedingungen erfordern robuste und zuverlässige Systeme, die den erhöhten Belastungen standhalten können.

Eine Investition in permeationsdichte und/ oder überwachte Rohrsysteme ist eine Investition in Sicherheit, Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Durch ihre extreme Langlebigkeit und Zuverlässigkeit tragen egeplast Rohrsysteme zum langfristigen Werteerhalt der Infrastruktur bei. So können Gemeinden und Städte sicherstellen, dass ihre Wasserund Versorgungsnetze auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren.

„Überwachte Rohrsysteme bieten sicheren Trinkwasser-Transport bei Extremwetterereignissen.“
Jörg Konert

Verlegung der Trinkwasserverbundleitung

Im fränkischen Roth haben die Stadtwerke im Herbst 2024 im Rahmen einer umfassenden Baumaßnahme mit der Verlegung einer rund 1.000 m langen neuen Trinkwasserverbundleitung begonnen. Diese führt vom Wasserwerk zum Hochbehälter I – Los 2 in Roth. Ziel der neuen Trinkwasserverbundleitung ist die langfristige unabhängige Versorgung mit sicherem Trinkwasser.

Ein durchaus komplexes Bauvorhaben, da zum einen der Oberbodenverlauf variiert und zum anderen der Bodenuntergrund teils kiesig, zu einem enormen Anteil aber auch sehr felsig ist. Zudem sorgten widrige Wetterbedingungen mit niedrigen Temperaturen, ungewöhnlich häufigen und starken Niederschlägen sowie hoher Luftfeuchtigkeit für zusätzliche Herausforderungen. Umso wichtiger waren eine professionelle Arbeitsvorbereitung, die strukturierte Koordination der Maßnahme und nicht zuletzt auch eine hinreichende Erfahrung aller Beteiligten. Bauherr sind die Stadtwerke Roth, die als Planungsbüro die IB ITEC Ingenieure Kellermann GmbH aus Nürnberg beauftragten. Verbaut wurden egeplast SLM® 3.0 Rohre, die durch den Händler Muffenrohr Neutraubling geliefert und vom Bauunternehmen PRO BAU Ingenieur- und Rohrleitungsbau GmbH aus Passau verlegt wurden.

Geringere Anfälligkeit bei Erdrutschen

Die hohe Flexibilität von PE-Rohren macht sie weniger anfällig für Schäden durch Erdrutsche, die in Hochwassergebieten häufig vorkommen. Dies sorgt für eine langlebige und widerstandsfähige Infrastruktur.
 

Schnelle Schadensbehebung

Dank der kontinuierlichen Leckageüberwachung können Schäden schnell und präzise lokalisiert und behoben werden. Dies ermöglicht einen zügigen Wiederaufbau nach Hochwasserkatastrophen und eine schnelle Wiederherstellung von Versorgungsnetzen.
 

Belastbarkeit bei Hochwasser

Selbst unter extremen Bedingungen wie erhöhter Druckbelastung und Kontamination, halten die egeplast Rohre stand. Kombiniert mit der Möglichkeit der Überwachung wird eine maximale Betriebssicherheit erreicht.
 

Ersparnis von visuellen Kontrollen

Überwachte Rohrsysteme können zeit- und kostenintensive visuelle Inspektionen nach Hochwasserereignissen ersetzen. Dies spart Ressourcen und gewährleistet eine durchgehende Funktionsfähigkeit.
 

Vermeidung von Kontaminationen

Hochwasser bringt oft Schadstoffe mit sich, die transportierte Medien und Böden kontaminieren können. Die integrierte Barriereschicht im 3L Leak Control System und SLA® Barrier Pipe System verhindert zuverlässig das Eindringen von Schadstoffen und reduziert so das Risiko, durch kontaminiertes Trinkwasser zu erkranken.
 
 
 
 

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