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Sandbettfreie Verlegung

Steigender Kostendruck zwingt viele Versorger zu hinterfragen, ob eine aufwendige Sandbettung der neuen Leitung notwendig ist. Ist der Bodenaushub verdichtungsfähig, so kann dieser zum Verfüllen wiederverwendet werden – anstelle des Sandes. Voraussetzung dafür ist ein Rohrsystem, welches den dadurch auftretenden Lasten gewachsen ist. In ländlichen Bereichen gibt es außerdem die Möglichkeit, mit dem Pflug- oder Fräsverfahren neue Rohrleitungen mit enormer Verlegeleistung einzubringen.

Der Verzicht auf die Sandbettung kann dazu führen, daß die neu verlegte Rohrleitung oberflächlich verkratzt wird (max. 10% der Wanddicke sind zulässig). Außerdem können Steine über einen längeren Zeitraum die Außenwand des Rohres punkt- oder linienförmig belasten – zusätzlich zu den Betriebslasten wie Innendruck, Erd- oder Verkehrslasten – und somit Schäden verursachen. Wird auf den Rohrschutz durch ein Sandbett verzichtet, muß das ausgewählte Rohrsystem den leichten Oberflächenbeschädigungen durch Kratzer und insbesondere den Punktlasten widerstehen können, damit diese nicht zu Spannungsrissen führen.

weitere Informationen:
Polyethylenrohre für sandbettfreie Verlegung aus PE 100-RC