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Berstlining

Grabenlose Leitungserneuerung in vorhandener Trasse

Das statische Berstlining ist ein umweltschonendes Verfahren zur grabenlosen Erneuerung von in der Regel defekten oder unterdimensionierten Rohrleitungen, unter Ausnutzung vorhandener Trassen.

Beim statischen Berstlining schiebt eine Lafette ein Gestänge in das zu berstende Altrohr ein. Im Zielschacht oder der Zielbaugrube angelangt werden Berstkopf und Aufweitkörper sowie das Neurohr angebunden. Je nach Rahmenbedingungen ist eine Querschnittserweiterung von bis zu 2 Nennweiten realisierbar. Durch einfaches, statisches Zurückziehen des Gestänges wird das Altrohr zerstört und das Neurohr eingezogen. Zähes Altrohrmaterial wie Stahl oder Duktilguss wird dabei geschnitten, sprödes Material (Steinzeug, Beton, Grauguß etc.) dagegen wird gebrochen – dabei werden Altrohrfragmente radial in das umliegende Erdreich verdrängt.

Durch den Berst- und Einzugsvorgang wird das Neurohr stark beansprucht. Altrohrfragmente bewirken Kratzer und Riefen im Neurohr, darüber hinaus wird das Rohr mit Punktlasten beaufschlagt. Aus diesen Gründen wird im DVGW-Regelwerk GW 323 der Einsatz von Schutzmantelrohren empfohlen.