Studie unter Regie des TÜV NORD bestätigt den Schutz der Umwelt durch SLA® Barrier Pipes

egeplast SLA® Barrier Pipes zeigen in umfassenden Prüfungen, wie dicht und sicher die Barriereschicht aus Aluminium ist. Die Studie unter Regie des TÜV NORD bestätigt, dass SLA® Barrier Pipes für den Transport umweltgefährdender Stoffe wie in der Erdölindustrie geeignet sind. Für den Transport von potentiell umweltgefährdenden – da mit leicht flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen und Solen
belasteten – wässrigen Lösungen aus Separationsprozessen der Industrie oder Erdöl- bzw. Erdgasexploration bieten sich korrosionsbeständige PE-Rohre an. Der sichere Einschluss dieser umweltrelevanten Bestandteile in den Rohrleitungssystemen über viele Betriebsjahre ist das Anliegen jedes verantwortungsvollen Betreibers. Leckagen durch Korrosionsschäden an Stahlleitungen haben in der Vergangenheit zu Umweltschäden geführt, die aufwändig saniert werden mussten. Beim Transport von Kohlenwasserstoffen wirkt sich deren gute Löslichkeit in der PE-Matrix der Rohrwand nachteilig in Bezug auf Permeation aus. Insbesondere leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe können aus der Rohrleitung nach außen entweichen. Daher sollte die Eignung von Druckrohren aus Polyethylen (PE 100-RC) mit einer eingebetteten Aluminiumsperrschicht (SLA® Barrier Pipe) nachgewiesen werden. Da Permeation ein langsamer Transportprozess durch einen Festkörper ist, wurden diese Sperrschichtrohre im Rahmen von Feld- und Laborversuchen im Vergleich zu Rohren aus reinem Polyethylen
über einen Zeitraum von 4 Jahren unter der Regie des TÜV NORD untersucht. Neben Feldversuchen im realen Betrieb der Anlage eines Erdölbetriebes, bei dem die Medienzusammensetzung vorgegeben
war, wurden zur systematischen Untersuchung im Labor des Fraunhofer Institutes WKI in Braunschweig definierte und möglichst repräsentative Prüfflüssigkeiten erstellt. Um unter möglichst drastischen Bedingungen zu prüfen, handelte es sich um eine gesättigte Lösung verschiedener leichtflüchtiger, auch chlorierter, Kohlenwasserstoffe und ein reines Kohlenwasserstoffgemisch mit 10% aromatischem Anteil.
Das SLA® Barrier Pipe erwies sich im Gegensatz zu einschichtigen
Rohren aus Polyethylen gegenüber allen untersuchten gelösten
leichtflüchtigen organischen Inhaltsstoffen als permeationsdicht.
Das untersuchte PE-Rohr mit Aluminiumsperrschicht ist somit als Alternative zu Rohren aus reinem Polyethylen für einen verlustfreien Transport von kohlenwasserstoffhaltigen wässrigen Flüssigkeiten wie Lagerstättenwasser in Erdöl- und Erdgasbetrieben zu empfehlen.
In Kombination mit einer permanenten Überwachung auf Beschädigungen erfüllt es auch höchste Umweltauflagen und ermöglicht so zuverlässigen Schutz der Umwelt. Den ausführlichen Bericht zu den durchgeführten Untersuchungen können Sie der Fachpresse entnehmen. Einen Sonderdruck aus der Fachzeitschrift
Oil Gas 3/2019 finden Sie auf www.egeplast.de, gerne senden wir Ihnen auf Wunsch ein Printexemplar zu.