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14. November 2018 | Produktnews

Trinkwasserrohrsystem mit Sperrschicht gegen Schadstoffe

SLA® Barrier Pipes - Trinkwasserqualität mit zertifizierter Sicherheit

Wenn die Qualität unseres Trinkwassers gefährdet ist und die Herausforderungen für Planer und Versorger auf Grund von zunehmend überdüngten oder chemisch belasteten Böden steigen, helfen zertifizierte Kunststoffrohrsysteme mit einer Sperrschicht gegen Schadstoffe die Trinkwasserversorgung nachhaltig zu gestalten und eine hohe Lebensqualität sicherzustellen. In Kombination mit modernen, grabenlosen Installationsmethoden können zusätzlich Kostenvorteile und ein zukunfts­sicheres Leitungsnetz realisiert werden.

Das Naturprodukt Wasser ist das zentrale Element unseres Lebens. Weltweit stellen die Grund­wasser­vorkommen, aus denen alltäglich in Deutschland im Mittel derzeit 120 Liter pro Person und Tag verbraucht werden, die wichtigste Quelle für die Wasserversorgung dar. Die oberste Zielsetzung einer modernen Wasserwirtschaft ist sicherzustellen, dass alle technisch verfügbaren Lösungen genutzt werden, um die Risiken einer unerwünschten Belastung des Trinkwassers weitestgehend aus­zuschließen. Also gilt es, von der Gewinnung des Trinkwassers bis hin zur Verteilung zu den Haushalten durch das Leitungsnetz eine lückenlos hohe Wasserqualität zu gewährleisten.

Aber welche Folgen hat es, wenn Umwelteinflüsse die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen und die Verantwortung der Versorger immer größer wird? Ein Beispiel zeigen aktuelle Studien des Umweltbundesamtes auf. Unser Grundwasser ist zu stark mit Nitrat belastet. Die stickstoffhaltige Düngung in der Landwirtschaft mit Mineraldünger und Gülle, die auf den Feldern ausgebracht werden, wird hier als Ursache gesehen. Die Wasserversorger müssen daher einen steigenden technischen und finanziellen Aufwand betreiben, damit das aus dem Grundwasser gewonnene Trinkwasser unbelastet und gesund für den Menschen bleibt.

Verunreinigung zu vermeiden ist und wird zukünftig noch stärker in der gesamten Prozesskette wichtig –  beim Gewinnen, Aufbereiten und beim Verteilen des Trinkwassers innerhalb des Rohrleitungs­netzes.

Stickstoffhaltige Düngung führt zu hoher Nitratbelastung des Trinkwassers

Gesundheitsschädliche Kontaminationen bestmöglich vermeiden bedeutet dabei gleichermaßen den Schutz der Ressource wie auch eine Verringerung von Aufwand und Kosten, die bei einer aufwendigen Aufbereitung des Trinkwassers entstünden. Um die Reinheit des Trinkwassers beim Transport zum Menschen/Verbraucher zu erhalten und eine sichere Versorgung zu gewährleisten, hat egeplast deshalb Rohrsysteme, die maximalen Schutz für eine Nutzungsdauer von 100 Jahren bieten und mit grabenlosen Verlegemethoden kostengünstig installiert werden können, entwickelt. Standardrohre bieten diesen Schutz nicht.

Immer dann, wenn die Herausforderung für Planer und Versorger also darin besteht, Trinkwasser­leitungen in kontaminierten oder kontaminationsgefährdeten Böden zu verlegen, droht die Gefahr einer Verunreinigung durch das Eindringen von Schadstoffen durch die Rohrwandung in das zu transportierende Medium. Ganz gleich, ob es sich dabei um Schadstoffe aus Überdüngung in der Landwirtschaft oder mit Kohlenwasserstoffen kontaminierten Böden in Industriegebieten handelt.

Das von egeplast entwickelte SLA® Barrier Pipe Rohrsystem schließt mittels einer intelligenten Kombination thermoplastischer Werkstoffeigenschaften und der Barrierewirkung von Metall das Eindringen von Schadstoffen in das Trinkwasser aus. Das Trinkwasser wird zuverlässig geschützt und Kostenvorteile durch moderne Installationsmethoden für Kunststoffrohrsysteme ausgeschöpft.

Die auf das System abgestimmten Formteile lassen ebenfalls keine unzulässige Permeation zu. Das komplette System wird während der Installation mit Fügetechniken entsprechend DVS-Regelwerk stoffschlüssig verschweißt und weist keinerlei diffusionsoffenen Dichtringe an Verbindungsstellen auf.

SLA Barrier Pipe zum Transport von Trinkwasser

Das SLA® Barrier Pipe Rohrsystem ist bereits seit 1995 vom niederländischen KIWA-Institut für die Verlegung in kontaminiertem und kontaminationsgefährdetem Erdreich zertifiziert.

Dabei erfüllt es die höchsten Anforderungen der in den Niederlanden gültigen Norm BRL 17101, welche die Anforderungen an Trinkwasserrohre, die in kontaminierten Böden verlegt werden, regelt. Sie dient darüber hinaus als Basis für die Zertifizierung von Barrier Pipes mit Aluminium-Barriereschicht.

Die jüngst aktualisierte Norm definiert nun auch Anforderungen an Rohre für extrem hohe Kontaminationsstufen, die sogenannte „Klasse III“. Im Detail beschreibt die Klasse III Kontaminationen bis zur gesättigten Lösung toxischer aromatischer Kohlenwasserstoffe in dem das Rohr umgebenden Boden. Das SLA® Barrier Pipe erfüllt auch die Anforderungen der Klasse III in Gänze und bietet somit einen vollständigen Schutz vor jedweder Verunreinigung.

Kontakt

Dr.-Ing. Michael Stranz
Tel.: 02575.9710-273
michael.stranz@egeplast.de

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