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Höchste Sicherheit bei nachträglichen Einbindungen dank Schutzmantel

Beim Rohrleitungsbau geht es nicht nur um die Verlegung oder den Einzug von neuen Leitungen. Eine sichere Verschweißung der Leitungsabschnitte und die Anbindung mittels Formteilen an das Netz sind auch Bestandteile einer Baumaßnahme.

Voraussetzung für die sichere Verschweißung eines PE-HD Rohres ist eine saubere, unbeschädigte Oberfläche. Insbesondere bei der Heizwendelschweißung bergen die Beschädigungen, die beim Einziehen an ungeschützten Rohren auftreten, ein Risiko.

Sattelschweißung mit Schutzmantel

Sattelschweißung ohne Schutzmantel

Die Wichtigkeit des Schutzmantels zeigt sich demnach sowohl während als auch nach der Verlegung: Der Schutzmantel schließt systematisch ein Verkratzen der Rohroberfläche aus und verhindert somit eine Verringerung der Nutzungsdauer und ermöglicht eine DVS-gerechte, sichere Verschweißung auch nach härtester Verlegung.

Ein großer Vorteil bei der Verwendung flexibler PE-Rohrleitungen ist die Möglichkeit, eine Rohrleitung abzuquetschen. So kann auch ohne Absperrarmatur für Einbindungs- und Reparaturmaßnahmen das Absperren des Medienflusses unter Druck erfolgen. Aus England sind allerdings Schadensfälle beim Abquetschen an PE Rohrleitungen bekannt, die zuvor grabenlos verbaut wurden und oberflächliche Kerben aufwiesen. Bei Verwendung von Rohren mit einem Schutzmantel hingegen werden die rissauslösenden Kerben systematisch vermieden, die Rohrleitung kann ohne Risiko abgequetscht werden.

Die Vorteile der Schutzmantelrohre im Überblick:
  • regelwerkskonforme Verschweißung ist gewährleistet, saubere Schweißbedingungen ohne Riefen
  • Keine Gefahr von Restriefen
  • keine Gefahr von Fehlschweißungen
  • Gefahr des Eintrags von Fremdstoffen/Schmutzpartikeln minimiert
  • Kein übermäßiger Abtrag verkratzter Rohroberflächen = kein erhöhter Ringspalt
  • Keine Schwächung der Rohrwand